Marken Es gibt 11 Marken

  • Bert Van Pelt

    In der Serie „Confusion“ schafft er eine Welt, wo Körper aus Fleisch und aus Marmor sich vermischen. Die von dem Bildhauer gegebene Bedeutung wird auf die Schönheit und das Verlangen abgelenkt. Die Verwirrung verstärkt sich noch mehr dank der Technik eines Pigmentabzugs. Der Artist sucht nicht den perfekten Körper. Im Gegenteil rücken die Abnutzung von Stein und die Unvollkommenheiten des Körpers die beiden Personen zusammen, um eine einzige zu schaffen.

    Zurzeit arbeitet der Artist auf dem Projekt „Frames“. Das sind Bilder mit doppelter Bildeinstellung. Nackte Körper stehen Modell in geometrischen Formen. Diese Formen bilden die erste Bildeinstellung. Die zweite ist die des Suchers des Fotoapparats. Die von den Körpern genommenen Stellungen sind in perfekter Harmonie mit der Geometrie der Formen. Strenge und Stärke stehen im Gegensatz zu der Süße.

    Das Gummibichromatverfahren gehört zu dem Stil des Artisten. Seit mehreren Jahren benutzt er diesen Abzugstype, der aus dem 19. Jahrhundert stammt und heute fast unbekannt ist. Die Wiedergabe des Gummidrucks ruft die Stoffen ins Leben und schafft die Illusion einer dritten Dimension, die in der modernen Fotografie so stark gesucht wird.

    Der Fotograf erfindet die klassische Fotographie wieder, dadurch er sich in einem minimalsten und ästhetischen Stil ausdrückt. Robert Mapplethorpes Kunstwerk ist seine hauptsächliche Quelle der Inspiration.

  • Brice Krummenacker

    Brice Krummenacker wurde 1978 in Paris geboren und lebt in Paris. Autodidakt, er beginnt als Assistent Fotograf, er arbeitet regelmäßig im Fotostudio, Brice interessiert sich sehr schnell für konzeptuelle und zeitgenössische Fotografie. Er machte sich 2016 mit seiner Serie "Das gewöhnliche Leben von Robert dem Außerirdischen" einen Namen, die für das Circulations Festival-Poster ausgewählt wurde.

  • Charlotte Bresson

    Aus einer französischen Familie, die aus beruflichen Gründen nach Los Angeles ausgewandert ist. Luxuriöses Haus, Schwimmbecken, mexikanischer Garten, der amerikanische Traum. Die vierziger Krise. Sich plötzlich nicht mehr lieben. Seiner Frau Vorwürfe machen, von der großen Freiheit träumen, sein Leben hassen, sich zurückziehen wollen. Alles gehen lassen. Den ganzen Tag lang Versuche vorm Schwimmbecken machen, ein Glaß Weißwein in der Hand. Als einzigen Kontakt mit der Außenwelt den Pool-Guy zu haben. Abends, wenn die Kinder schlafen, der Mann fern ist, wiederholt zu sich sagen: „Es ist nicht möglich“. Einen Tag sein Überlebensinstinkt fassen. Und das Auto. Die Autobahnen vermeiden, auf diesen unbefestigten Sackgassen zu enden. Nachts niemandem begegnen. Um neun Uhr Abends, der Vorhang. Alles ist zu Ende. Es bleiben nichts mehr als die Neonlichter der Diners: OPEN. Und verlassen. Cowboys, Indianer. Blicke in die Leere. Erschaffene Geschichten. Sie durchkreuzen. Sie fotografieren. Nicht nur vorübergehend da sein. Vermitteln. Sie bleiben dort. Werden sich nicht bewegen. In meinen Bildern gedruckt. In unseren Bildern verkörpert, durch die Kraft im Laufe der Jahre diejenigen inspiriert zu haben, die dort vorbei gegangen sind. Ganze Leben, die sich innerhalb einer Umgrenzung von mehreren Tausend Meilen entfalten. Irgendwo in Utah, Neu-Mexiko oder Arizona. Im Eintritt zum no-man’s Land. Winzige Irrwege in der unermesslichen amerikanischen Landschaft. Diese Einsamkeit. Diese reglosen Spuren. Unsere. Und plötzlich, merken, das Glück zu haben, dass draußen etwas auf dich wartet. Und dass dieses Draußen endlich das Versprechen ist, ein sicherlich schwaches, aber dennoch das Versprechen, dass man sich wieder lebendig fühlt: dass alles möglich ist.

  • Danièle Verjus

    Fotografien wurden in Slowenien in einem kleinen Fischerdorf am adriatischen Meer gemacht: Die Serie Luna Park.

    In dieser Serie habe ich mich hauptsächlich auf die entgegengesetzte trübsinnige und enthaltsame Seite des Ortes gestellt und dem Zauber, den Luna Park nachts ausstrahlt, um die seltsame Harmonie, die von diesen Karussells ausgeht, die auf diesem unbestimmten Gebiet umgeben von zerfallenen Gebäuden und einem alten Fabrikschornstein aufgestellt sind, zu repräsentieren.

    Durch diese Serie zeige ich zwei komplett verschiedene Stimmungen, um diese zu einem Punkt des Gleichgewichts zu führen, indem ich Luna Park tagsüber fotografiere, mit ihren Karussells von denen einige abgebaut oder sich in schlechtem Zustand befinden und verlassen zu sein scheinen, und bei Eintritt der Dunkelheit wenn Luna Park aufwacht und der Zauber anfängt zu wirken.

  • Georgii Vinogradov

     Mikhail Krasinez ist ehemaliger Rennfahrer und Mechaniker des Rennteams des Werks AZLK. Ab Ende 80er Jahren begann er in seinem Hof Autos zu sammeln. Seine Nachbarn waren damit nicht einverstanden und begannen diese zu vernichten. 1996 verkaufte Mikhail seine Wohnung in Moskau und zog gemeinsam mit seiner Frau Marina ins Dorf Tschernoussowo. Dort gründete er das Museum von sowjetischen Retro-Autos.

    Ungeachtet der Entlegenheit von größeren Städten, ungeachtet der schlechten Wege reisen heran immer neue Besucher, weil jeder Tourist greifen, sitzen, und im Sommer sogar im Auto schlafen darf, wenn er kein Zelt dabei hat. Allerdings können sich einige Gäste erlauben, irgendwelchen Teil wegzureißen oder abzusprengen. Im Ergebnis helfen sie das zu vernichten, was ohnehin nach und nach stirbt.

    Mikhail ist ordentlich aufgrund seiner Gekonntheiten, er hat aus Gewinnsucht kein einziges Auto verkauft und komplettiert bis heute seine Sammlung. Gar nicht alle Autos wurden und werden im guten Zustand gekauft, ein Teil davon war von vornherein beschädigt, er hat das gerettet, was an den Buntmetallmarkt abgeliefert sein konnte. Dennoch befindet sich die Sammlung in unverhohlen traurigem Zustand, denn Mikhail weiß nicht, was ein Museum bedeutet und auf welche Weise muss man es organisieren, und Alkohol tritt hier als erschwerender Umstand auf.

    Ausgehend von unseren mit ihm Gesprächen, kam ich zum Schluss, dass im allerersten Anfang hat er eine Idee, die Fahrzeuge gemäß dem Baujahr, nach dem "Katalog" des Schöpfers zu sammeln, aber im Ergebnis wuchs es in manisches Speichern heraus, dies kann sich in Sammeln von Objekten sowjetischer Erbe, Miniaturen, Fahrräder, Fernseher, Zeitschriften äußern. Die in zwei Häuser und manchmal auch in Kofferräume der ausgestellten Autos aufbewahrt werden. Und hier gebührt Marina - Ehefrau von Mikhail - Respekt, nämlich versucht sie irgendwie diese Sachensammlung und diese Stelle im Ganzen aufzubewahren. Indem sie diese vor Feuer schützt, durch Grasschneiden ringsum Autos, durch Wegräumen der Müll, die Besucher liegen ließen. Sie lässt nicht, dass alles ruinieren wird.

    Bildlich gesprochen sind Mikhail und Marina "Splitter der Sowjetunion". Mikhail tritt hier in Rolle des Herrschers auf, der die Gesellschaft zum hellen Morgen führt. Er, wie ein wahres Haupt, alles verwaltet und wiederholt ständig ein und dasselbe von Jahr zu Jahr. All das erinnert an Versprechungen, die gar nicht bewahrheiten sollten. Sowjetunion stürzte um, ohne zur hellen Zukunft zu gelangen, so auch die Idee von Mikhail bricht zusammen und unterliegt der Korrosion, stehend auf freiem Felde. Die Liebe zur sowjetischen Autoindustrie trägt in sich Gemüt der unendlichen Nostalgie gegenüber Vergangenheit wie bei den Besuchern sowie bei den Hauswirten. Diese Nostalgie zieht eine Schleife des melancholischen Verlustes, der rührseligen Erinnerungen, der Voraussehbarkeit der Zukunft hinter sich und ruft ein tiefes Gefühl der Zugehörigkeit zum "Imperium".

    Mikhail kennt hervorragend die Geschichte jedes sowjetischen Fahrzeuges, er behaltet die Zeiten vergangener Epoche in guter Erinnerung, aber verliert sich in Gegenwart, entweder, weil er zu viel TV guckt, noch weil er in dieser Gegenwart nicht leben kann. Er, wie seine Sammlung, ist von seiner Zeit gerissen. Die Sammlung, die im Dorf schon über zwanzig Jahren steht. Die Gegner nennen diese als Gottesacker, die Freunde als Museum, und immer neue und neue Besucher kommen nach Tschernoussowo.

    Yaroslava Nikolayeva Bodyfitness

    Yaroslava Nikolayeva übt die Leiblichkeit aus, ein Sport, der selten mit der Weiblichkeit verbunden ist. Dennoch ähnelt die Schönheit des Körpers, die durch harte Arbeit geschaffen wurde, dem Plastik einer alten Skulptur mit ihrer Symmetrie und Harmonie.

    Die Hauptparameter der spirituellen Kultur der Antike waren Wertschätzung und Selbstvertrauen, das Verständnis der Freiheit als die höchste moralische Kategorie. Das alte Ideal verbindet die Schönheit eines perfekten Körpers, große Intelligenz und innere moralische Perfektion.
    Diese Skizze ist eine Bewunderung für eine schöne Gestalt einer Frau, die mit einem gesunden Körper und einem starken Verstand ausgestattet ist.

  • Hiro Tanaka

    Hiro Tanaka fängt seine fotografische Karriere an, nachdem er den 1sten Preis in der Lotterie und eine Reise in den USA gewonnen hat. Es ist sein erstes Mal in Nordamerika und er trifft Fans und Hardcore oder Punk Gruppenmitglieder. In den Jahren 1990 begleitet er die Bands auf Tournee durch Amerika. Im Jahre 2012, 3 Jahren nachdem er sich in Kalifornien niedergelassen hat, veröffentlich Tanaka 108 Farbefotografien, die er während die Tournee in den USA gemacht hat, unter dem Namen DEW DEW DEW Its. In dieser Serie nimmt er energische Augenblicke auf ; er benutzt den Blitz, um mehr Bildschärfe zu erreichen, und mehr Intensität der Aktion und der visuellen Perzeption zu geben. In jeder Situation schafft er, einen sofortigen Moment zu vermitteln.

  • Hubert Barre

    Diese gesamten künstlerischen Fotografien wurden in drei Klöster im Süden Frankreichs gemacht: Senanque, Aiguebelle, Notre Dame des Neiges in der Ardèche.

    Hubert Barre, Fotograf, zeigt das Leben der Mönche im Gebet, in der Abgeschiedenheit, dem Frieden, des Leben Gottes. Das Echo einer bewegten Gesellschaft als Antwort auf ein klösterliches und isoliertes Leben. Ein zurückhaltender und geheimer Ort der monastischen Klausur, dort wo die Mönche ihr zurückgezogenes Leben führen um die Welt in einen lebendigen und geordneten Glauben zu tragen. Zeichen des Glaubens und der Anwesenheit Gottes.

    Ein Leben, das sechs Mal täglich durch tägliche Gebete unterbrochen wird. Das erste wird um 15.30 Uhr und das letzte um 20 Uhr festgelegt. Dies gibt den Mönchen Zeit, sich für einige Stunden auszuruhen. Durch diese Taten tragen die Mönche die Welt, die die Frucht der Klöster ist. Sie leben von ihrer Arbeit in der Nachbarschaft, im Laden und unterhalten das Kloster.

    Sie haben auch Zeiten der tiefen Lektüre in einer großen Bibliothek. Sie haben auch tiefe Lesezeiten in einer großen Bibliothek. Hubert Barre wollte durch diese Bilder die Zeichen ihres geweihten Lebens zeigen, aber auch Zeichen der Gegenwart Gottes in ihrem Leben. In ihrem gemeinsamen Leben, aber auch in ihrem geheimen Leben.

    Hubert Barre brauchte vier Jahre analoger Arbeit und digitaler Vervollständigung um diese Bilder zu machen.

  • Maximilien MINSK

    Indem er hauptsächlich das weibliche Prinzip benutzt, wünscht er, sich auf eine Linie von zwei Gegensätzen zu stellen, des Reinen und des Unreinen, des Erschaffers und des Kastraten, des Engelhaften und des Teuflischen, um damit den Punkt des Gleichgewichtes zu finden. Optischer Fokus, unsicher und unstabil, er ist Bereit beim kleinsten Interpretationsversuch einzustürzen, zu verschwinden und wiederaufzuerstehen. Gorgonen, Lilith, chthonische oder himmlische Göttinnen bilden die Grundlage eines Alphabets, das durch das Studium von Esoterismen, Religionen der Mythologie und bestimmten wissenschaftlichen Daten symbolisiert wird. Kaleidoskopische Bilder implodieren in so vielen Motiven, Zellen, Pixeln, Netzwerken. Diese Figuren sind mit Motiven geschmückt, die die göttliche und geheimnisvolle Essenz enthüllen und die tiefe Bedeutung des globalen Bildes in sich verbergen oder enthalten können. Durch das Zeichnen begann er die Schöpfung zu begreifen. Dann kam der rohe Ausdruck der Bleistiftmine auf seinen ersten phantasmagorischen Bildern. Anschließend öffnete er seine Technik für alle Medien und unterstützt somit seine Nachforschung, um seine Sensibilität zu tragen und auszudrücken: Malerei, Skulptur, Nähen, Fotografie, Digitalbild, Video, Performance...

  • Reiko Nonaka

    Als Zwilling, ist es, was mich am meisten beeinflusst in meinem Leben. Ursprünglich waren wir nur ein Ei, das dann in zwei Teile geteilt wurde. Kein Zweifel, wir sind körperlich zwei Menschen mit einem eigenen Leben, aber die Tatsache, dass wir uns vor der Geburt im Mutterleib geteilt und zusammengewachsen haben, schafft eine Bindung, die unvorstellbar ist.Seit dem Anfang bilden wir eine Einheit und leben ein "doppeltes Leben", manchmal geteilt und manchmal getrennt, für die Ewigkeit.

  • Téo Becher

    In der Serie Tuk Time, Téo interessiert sich für die Landschaft als ein besiedeltes Gebiet : vor weniger als einem Jahrhundert waren die Inuvialuits nomadisch. Sie wohnten nicht in einem festen Ort, sondern gemäß den Karibu-Herden, die sie jagten, dadurch reisten. Um sich als souverän auf dem Kanadischen Boden zu etablieren, zwangen die Westlichen die Inuvialuits dazu, sesshaft zu werden. Dieser Paradigmenwechsel stelltzahlreiche Fragen ; dies gelt umso mehr, als dieser Wechsel von dem Will zur Akkulturation der westlichen Behörde begleitet ist, und als das heutige Ergebnis eine komplexe Mischung von Inuvialuit Traditionnen und eine unkontrollierte Konsumgesellschaft ist.

  • Ysel Fournet

    Die CALLIPHORA-Fotoserie ist eine sentimentale Selbstreflexion angesichts der Zeit, die uns entgeht. Schöpfung, Kindheit und Fortpflanzung erlauben uns die Schwierigkeit das unaufhaltsame Schicksal zu akzeptieren, das uns erwartet, besser zu verstehen.

    Indem man existenzielle Fragen in einen darwinistischen, kartesischen, mathematischen, biologischen und säkularen Rahmen stellt, kann man sich eher auf die Aufklärung als auf die Mystik verlassen, um den Tod zu erklären.

    In diesen beunruhigenden jedoch aufrichtigen fotografischen Aufdrucken begegnen sich persönliches Verhalten und die Suche nach einem universellen Gefühl.

    Wir werden das Fest der Fliege Calliphora sein, aber was wäre ein schönerer Traum als sich der Nahrungskette anzuschließen, dem Lebenszyklus, der uns die wissenschaftliche Offenbarung bietet!

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