Marken Es gibt 10 Marken

  • Bert Van Pelt

    In der Serie „Confusion“ schafft er eine Welt, wo Körper aus Fleisch und aus Marmor sich vermischen. Die von dem Bildhauer gegebene Bedeutung wird auf die Schönheit und das Verlangen abgelenkt. Die Verwirrung verstärkt sich noch mehr dank der Technik eines Pigmentabzugs. Der Artist sucht nicht den perfekten Körper. Im Gegenteil rücken die Abnutzung von Stein und die Unvollkommenheiten des Körpers die beiden Personen zusammen, um eine einzige zu schaffen.

    Zurzeit arbeitet der Artist auf dem Projekt „Frames“. Das sind Bilder mit doppelter Bildeinstellung. Nackte Körper stehen Modell in geometrischen Formen. Diese Formen bilden die erste Bildeinstellung. Die zweite ist die des Suchers des Fotoapparats. Die von den Körpern genommenen Stellungen sind in perfekter Harmonie mit der Geometrie der Formen. Strenge und Stärke stehen im Gegensatz zu der Süße.

    Das Gummibichromatverfahren gehört zu dem Stil des Artisten. Seit mehreren Jahren benutzt er diesen Abzugstype, der aus dem 19. Jahrhundert stammt und heute fast unbekannt ist. Die Wiedergabe des Gummidrucks ruft die Stoffen ins Leben und schafft die Illusion einer dritten Dimension, die in der modernen Fotografie so stark gesucht wird.

    Der Fotograf erfindet die klassische Fotographie wieder, dadurch er sich in einem minimalsten und ästhetischen Stil ausdrückt. Robert Mapplethorpes Kunstwerk ist seine hauptsächliche Quelle der Inspiration.

  • Brice Krummenacker

    Brice Krummenacker wurde 1978 in Paris geboren und lebt in Paris. Autodidakt, er beginnt als Assistent Fotograf, er arbeitet regelmäßig im Fotostudio, Brice interessiert sich sehr schnell für konzeptuelle und zeitgenössische Fotografie. Er machte sich 2016 mit seiner Serie "Das gewöhnliche Leben von Robert dem Außerirdischen" einen Namen, die für das Circulations Festival-Poster ausgewählt wurde.

  • Georgii Vinogradov

    Museumswächter

    Mikhail Krasinez ist ehemaliger Rennfahrer und Mechaniker des Rennteams des Werks AZLK. Ab Ende 80er Jahren begann er in seinem Hof Autos zu sammeln. Seine Nachbarn waren damit nicht einverstanden und begannen diese zu vernichten. 1996 verkaufte Mikhail seine Wohnung in Moskau und zog gemeinsam mit seiner Frau Marina ins Dorf Tschernoussowo. Dort gründete er das Museum von sowjetischen Retro-Autos.

    Ungeachtet der Entlegenheit von größeren Städten, ungeachtet der schlechten Wege reisen heran immer neue Besucher, weil jeder Tourist greifen, sitzen, und im Sommer sogar im Auto schlafen darf, wenn er kein Zelt dabei hat. Allerdings können sich einige Gäste erlauben, irgendwelchen Teil wegzureißen oder abzusprengen. Im Ergebnis helfen sie das zu vernichten, was ohnehin nach und nach stirbt.

    Mikhail ist ordentlich aufgrund seiner Gekonntheiten, er hat aus Gewinnsucht kein einziges Auto verkauft und komplettiert bis heute seine Sammlung. Gar nicht alle Autos wurden und werden im guten Zustand gekauft, ein Teil davon war von vornherein beschädigt, er hat das gerettet, was an den Buntmetallmarkt abgeliefert sein konnte. Dennoch befindet sich die Sammlung in unverhohlen traurigem Zustand, denn Mikhail weiß nicht, was ein Museum bedeutet und auf welche Weise muss man es organisieren, und Alkohol tritt hier als erschwerender Umstand auf.

    Ausgehend von unseren mit ihm Gesprächen, kam ich zum Schluss, dass im allerersten Anfang hat er eine Idee, die Fahrzeuge gemäß dem Baujahr, nach dem "Katalog" des Schöpfers zu sammeln, aber im Ergebnis wuchs es in manisches Speichern heraus, dies kann sich in Sammeln von Objekten sowjetischer Erbe, Miniaturen, Fahrräder, Fernseher, Zeitschriften äußern. Die in zwei Häuser und manchmal auch in Kofferräume der ausgestellten Autos aufbewahrt werden. Und hier gebührt Marina - Ehefrau von Mikhail - Respekt, nämlich versucht sie irgendwie diese Sachensammlung und diese Stelle im Ganzen aufzubewahren. Indem sie diese vor Feuer schützt, durch Grasschneiden ringsum Autos, durch Wegräumen der Müll, die Besucher liegen ließen. Sie lässt nicht, dass alles ruinieren wird.

    Bildlich gesprochen sind Mikhail und Marina "Splitter der Sowjetunion". Mikhail tritt hier in Rolle des Herrschers auf, der die Gesellschaft zum hellen Morgen führt. Er, wie ein wahres Haupt, alles verwaltet und wiederholt ständig ein und dasselbe von Jahr zu Jahr. All das erinnert an Versprechungen, die gar nicht bewahrheiten sollten. Sowjetunion stürzte um, ohne zur hellen Zukunft zu gelangen, so auch die Idee von Mikhail bricht zusammen und unterliegt der Korrosion, stehend auf freiem Felde. Die Liebe zur sowjetischen Autoindustrie trägt in sich Gemüt der unendlichen Nostalgie gegenüber Vergangenheit wie bei den Besuchern sowie bei den Hauswirten. Diese Nostalgie zieht eine Schleife des melancholischen Verlustes, der rührseligen Erinnerungen, der Voraussehbarkeit der Zukunft hinter sich und ruft ein tiefes Gefühl der Zugehörigkeit zum "Imperium".

    Mikhail kennt hervorragend die Geschichte jedes sowjetischen Fahrzeuges, er behaltet die Zeiten vergangener Epoche in guter Erinnerung, aber verliert sich in Gegenwart, entweder, weil er zu viel TV guckt, noch weil er in dieser Gegenwart nicht leben kann. Er, wie seine Sammlung, ist von seiner Zeit gerissen. Die Sammlung, die im Dorf schon über zwanzig Jahren steht. Die Gegner nennen diese als Gottesacker, die Freunde als Museum, und immer neue und neue Besucher kommen nach Tschernoussowo.

    Yaroslava Nikolayeva - Bodyfitness

    Yaroslava Nikolayeva übt die Leiblichkeit aus, ein Sport, der selten mit der Weiblichkeit verbunden ist. Dennoch ähnelt die Schönheit des Körpers, die durch harte Arbeit geschaffen wurde, dem Plastik einer alten Skulptur mit ihrer Symmetrie und Harmonie.


    Die Hauptparameter der spirituellen Kultur der Antike waren Wertschätzung und Selbstvertrauen, das Verständnis der Freiheit als die höchste moralische Kategorie. Das alte Ideal verbindet die Schönheit eines perfekten Körpers, große Intelligenz und innere moralische Perfektion.
    Diese Skizze ist eine Bewunderung für eine schöne Gestalt einer Frau, die mit einem gesunden Körper und einem starken Verstand ausgestattet ist.

  • Hiro Tanaka

    Hiro Tanaka fängt seine fotografische Karriere an, nachdem er den 1sten Preis in der Lotterie und eine Reise in den USA gewonnen hat. Es ist sein erstes Mal in Nordamerika und er trifft Fans und Hardcore oder Punk Gruppenmitglieder. In den Jahren 1990 begleitet er die Bands auf Tournee durch Amerika. Im Jahre 2012, 3 Jahren nachdem er sich in Kalifornien niedergelassen hat, veröffentlich Tanaka 108 Farbefotografien, die er während die Tournee in den USA gemacht hat, unter dem Namen DEW DEW DEW Its. In dieser Serie nimmt er energische Augenblicke auf ; er benutzt den Blitz, um mehr Bildschärfe zu erreichen, und mehr Intensität der Aktion und der visuellen Perzeption zu geben. In jeder Situation schafft er, einen sofortigen Moment zu vermitteln.

  • Reiko Nonaka

    Als Zwilling, ist es, was mich am meisten beeinflusst in meinem Leben. Ursprünglich waren wir nur ein Ei, das dann in zwei Teile geteilt wurde. Kein Zweifel, wir sind körperlich zwei Menschen mit einem eigenen Leben, aber die Tatsache, dass wir uns vor der Geburt im Mutterleib geteilt und zusammengewachsen haben, schafft eine Bindung, die unvorstellbar ist.Seit dem Anfang bilden wir eine Einheit und leben ein "doppeltes Leben", manchmal geteilt und manchmal getrennt, für die Ewigkeit.

  • Téo Becher

    In der Serie Tuk Time, Téo interessiert sich für die Landschaft als ein besiedeltes Gebiet : vor weniger als einem Jahrhundert waren die Inuvialuits nomadisch. Sie wohnten nicht in einem festen Ort, sondern gemäß den Karibu-Herden, die sie jagten, dadurch reisten. Um sich als souverän auf dem Kanadischen Boden zu etablieren, zwangen die Westlichen die Inuvialuits dazu, sesshaft zu werden. Dieser Paradigmenwechsel stelltzahlreiche Fragen ; dies gelt umso mehr, als dieser Wechsel von dem Will zur Akkulturation der westlichen Behörde begleitet ist, und als das heutige Ergebnis eine komplexe Mischung von Inuvialuit Traditionnen und eine unkontrollierte Konsumgesellschaft ist.

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